Verdi, Fahrer

Verdi hatte die Beschäftigten der hessischen Speditions- und Logistikbranche im Tarifstreit mehrfach zu Warnstreiks aufgerufen

©Frank Rumpenhorst/dpa/picture-alliance

Mehr Geld für Speditions- und Logistikbeschäftigte in Hessen

Die Vereinigung des Verkehrsgewerbes (VDV) in Hessen und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach wochenlangen Tarifverhandlungen und mehrere Warnstreikwellen geeinigt.

Frankfurt/Mai. Nach mehreren Warnstreikwellen gibt es einen neuen Tarifvertrag für die Speditions- und Logistikbranche in Hessen. Die 50.000 Beschäftigten bekommen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom Donnerstag rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres 2,5 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 65 Euro. Zum 1. Januar 2021 gibt es eine weitere Erhöhung um 2 Prozent. Die Vergütungen für Auszubildende steigen jeweils um 30 Euro. Zudem gibt es eine Zulage in Höhe von 100 Euro monatlich für Auszubildende zum Berufskraftfahrer nach Erwerb der Führerscheinklasse C/CE (schwere Lkw und Lastzüge) und Einsatz bei Solofahrten. Darüber hinaus erhalten die Beschäftigten mehr Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Die Gewerkschaft zeigte sich mit dem für eine Laufzeit von zwei Jahren bis zum 31. Dezember 2021 vereinbarten Tarifergebnis zufrieden, auch wenn sie sich nicht in allen Punkten durchsetzen konnte. Verdi hatte für die Beschäftigten im privaten Speditions- und Logistikbranche unter anderem eine Erhöhung des Grundentgeltes um 75 Euro sowie eine lineare Erhöhung um drei Prozent gefordert. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HESSEN UND RHEINLAND-PFALZ.

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Logistikregion Hessen und Rheinland-Pfalz, Löhne und Gehälter in Transport, Spedition & Logistik, Gewerkschaft – Verdi


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