Straßenbau, Baustelle, Niedersachsen, Walze

Rund 112 Millionen flossen in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr in Neubauprojekte (Symbolbild)

©Daniel Reinhardt/dpa/picture-alliance

Mehr Bundesgeld im Straßennetz in Rheinland-Pfalz verbaut

Insgesamt hat der Landesbetrieb Mobilität nach Angaben des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums im vergangenen Jahr 444,44 Millionen Euro verbaut.

Mainz. In das Netz aus Autobahnen und Bundesstraßen in Rheinland-Pfalz ist 2018 mehr Bundesgeld geflossen. Insgesamt habe der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im vergangenen Jahr 444,44 Millionen Euro verbaut, teilte das Verkehrsministerium in Mainz am Freitag mit. Das seien rund 40 Millionen Euro mehr gewesen als im Jahr davor und sogar 107 Millionen mehr als noch im Jahr 2015.

Von dem 2018 vom Bund zur Verfügung gestellten Geld flossen rund 112 Millionen in Neubauprojekte. Darunter waren laut Ministerium der Ausbau der Bundesstraße 10 in der Südpfalz, der A6 bei Kaiserslautern, der A61 im Hunsrück sowie der sogenannte Hochmoselübergang, zu dem die Hochmoselbrücke gehört als Verbindung zwischen dem Autobahnkreuz Wittlich in der Eifel und dem Hunsrück. Über die Brücke sollen im Herbst erstmals Fahrzeuge rollen.

Rund 297 Millionen Euro gingen in den Erhalt von Straßen, knapp fünf Millionen wurden in Radwege investiert, der Rest in den Umbau- und Ausbau von Verkehrswegen. Unter dem Strich hätte der LBM 2018 sogar 450 Millionen Euro vom Bund ausgeben können. Der Anteil des letztlich nicht abgerufenen Geldes sei mit unter 1,5 Prozent aber gering, betonte das Ministerium - zumal Arbeiten stets auch von der Witterung, den Kapazitäten der Bauwirtschaft und dem Zeitpunkt, zu dem Baufirmen Leistungen in Rechnung stellen, abhingen. (dpa/ag)

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