Autobahn, Sperrung

Die A24 bei Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern wird ab 8. Oktober erneuert, weshalb es zu Behinderungen kommt (Symbolfoto)

©Bernd Wüstneck/dpa/picture-alliance

Marode A-24-Brücke muss erneuert werden

Die Autobahnbrücke auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin bei Neustadt-Glewe wird abgerissen, wodurch es zu Fahrbahnsperrungen kommt. Bis 2020 ist mit Behinderungen zu rechnen.

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Neustadt-Glewe. Eine marode Autobahnbrücke der A24 Hamburg-Berlin bei Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Ludwigslust-Parchim) muss abgerissen und neu gebaut werden. Vom 8. Oktober an werde die Fahrbahn in Richtung Hamburg gesperrt, teilte das Verkehrsministerium in Schwerin am Freitag mit. Beide Fahrstreifen würden auf die andere Brückenhälfte verlegt. Bis Oktober 2019 soll der erste Teil der Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt sein. Anschließend werde die andere Seite der Brücke abgerissen und bis September 2020 neu gebaut.

Die A24 bei Neustadt-Glewe gehört laut Ministerium zu den am stärksten befahrenen Streckenabschnitten im Land. Täglich rollten dort 27.000 Autos und Lastwagen. Die betroffene Brücke führt die Autobahn über die eingleisige Bahntrasse zwischen Ludwigslust und Parchim. Das 40 Jahre alte Bauwerk weise erhebliche Schäden auf.

Die Bahntrasse unter der Brücke könne während der Bauzeit größtenteils in Betrieb bleiben. Sie müsse nur für einige Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden, etwa für den Abbruch der Brückenwiderlager sowie den Auf- und Abbau des Trägergerüsts. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme sollen 4,4 Millionen Euro betragen, die der Bund trage. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION MECKLENBURG-VORPOMMERN.

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