Hafen Genua: Zehn zusätzliche Güterzüge pro Woche

Der Hafen Genua hat die Corona-Krise im Frühjahr besonders zu spüren bekommen

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Luft- und Seefrachtumschlag in Italien wegen Corona stark rückläufig

Die Pandemie-bedingten Einschränkungen der Weltwirtschaft im Frühjahr haben dramatische Auswirkungen auf den italienischen Außenhandel und die Logistikbranche gehabt.

Rom. Das italienische Forschungszentrum Fedespedi die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft des Landes  und vor allem deren Folgen für den See- und Luftfrachtsektor untersucht. Demnach hat Italien vor allem im Exportgeschäft mit Ländern, die außerhalb der EU liegen, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres  starke Einbußen hinnehmen müssen. Der Export sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,8 Prozent und der 19,2 Prozent eingebrochen.

Der Rückgang des internationalen Warenverkehrs spiegelte sich auch im Containerumschlag wieder. Die wichtigsten italienischen Häfen haben im Zeitraum zwischen Januar und Mai 2020 laut Fedespedi im Durchschnitt 8,2 Prozent weniger Container umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Für die Monate April und Mai betrug das Minus vereinzelt sogar 30 Prozent. Beim Umschlag von Luftfracht gab es in Italien in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen stärkeren Rückgang. Er lag im Schnitt bei 26,7 Prozent. Besonders drastisch waren zeitweise die Covid-19-Auswirkungen am Flughafen Rom-Fiumicino (-51,8 Prozent) sowie am Flughafen Bergamo Orio al Serio (-41,3 Prozent). (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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