zurück zum thema
Jamaika-Sondierungen

Die Logistikverbände wollen angesichts der Jamaika-Verhandlungen in Berlin ihre Positionen präsentieren

©Michael Kappeler/dpa/picture-alliance

Logistikverbände formulieren Forderungen an Koalition

In Berlin laufen aktuell die Verhandlungen zur Bildung einer Jamaika-Koalition. Nun wollen die Logistikverbände BWVL, BGL, DSLV und AMÖ mit einer gemeinsamen Position die Interessen der Branche auf den Tisch bringen.

Bonn. Die vier großen Logistikverbände wollen demnächst gemeinsame Branchenpositionen für die Koalitionsverhandlungen präsentieren. Wie der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) verlauten ließ, erarbeite er derzeit gemeinsam mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) gemeinsame Branchenpositionen der Verkehr- und Logistikwirtschaft für die 19. Legislaturperiode. In der nächsten Woche werde man dafür erneut zusammenkommen, sagte Christian Labrot, Hauptgeschäftsführer des BWVL.

Vor den Bundestagswahlen im September hatten die Verbände zunächst kein gemeinsames Positionspapier mit Forderungen an die künftige Regierung verfasst. In Berlin laufen derzeit die schwierigen Verhandlungen zur Bildung einer sogenannten Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und den Grünen. Mit dem gemeinsamen Positionspapier wollen die Verbände nun offenbar die Forderungen der Logistikbranche in die Verhandlungen einfließen lassen. (jt)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LABROT, CHRISTIAN.

1000px 588px

Labrot, Christian, Verkehrspolitik Deutschland, Verband – BWVL, Verband – BGL, Verband – AMÖ, Verband – DSLV


WEITERLESEN: