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Güterzug

Die Allianz pro Schiene fordert angesichts der aktuellen UBA-Daten mehr politische Unterstützung für die Güterbahn

©Peter Gercke/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Lkw verursacht sechs Mal mehr Emissionen als Güterbahn

Laut einer aktuellen Auswertung des Umweltbundesamtes hat der Schienengüterverkehr seinen Klimavorsprung gegenüber dem Straßengüterverkehr im Jahr 2018 weiter ausgebaut.

Berlin. Die Eisenbahnen sind nach Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) deutlich klimafreundlicher als die anderen Verkehrsträger in Deutschland. Die Allianz pro Schiene wies jetzt darauf hin, dass die Güterbahnen laut dem jüngsten UBA-Bericht im Untersuchungszeitraum 2018 pro Tonne und Kilometer so wenige Treibhausgase wie nie zuvor ausstießen. Innerhalb von vier Jahren haben sie diese Emissionen demnach um ein Viertel reduziert, wenn man vom durchschnittlichen Strommix ausgeht. Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, forderte deshalb mehr Unterstützung der Politik für den Schienengüterverkehr.

Inzwischen erzeugt der Gütertransport auf der Straße statt auf der Schiene laut den aktualisierten UBA-Daten eine sechsmal höhere Klimabelastung je Tonne und Kilometer. Zu den nackten Zahlen: Lkw verursachten laut der Behörde im Bezugsjahr 2018 durchschnittlich 112 Gramm Treibhausgase pro Tonnenkilometer, Güterzüge hingegen nur 18 Gramm pro Tonnenkilometer. „Klimaschutz im Verkehr geht nur mit einer zentralen Rolle der Güterbahnen“, sagte Flege in Berlin. Binnenschiffe verursachten übrigens im Vergleichszeitraum durchschnittlich 34 Gramm pro Tonnenkilometer. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Lkw-Landverkehr & Stückgut, CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Behörde – UBA


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