zurück zum thema
Vera

Das Münchener Start-up Fernride macht einen ersten Schritt zum autonomen Fahren im Güterverkehr

©Volvo Trucks

LKW-Steuern vom Büro aus

Das Münchener Start-up Fernride macht einen ersten Schritt zum autonomen Fahren im Güterverkehr.

München. Fernride will die Betriebshöfe von Unternehmen fahrerlos machen. Teleoperation heißt dieser erste Schritt hin zum autonomen Fahren. Das erst zwei Jahre alte Start-up aus München bietet seinen Kunden an, die firmeneigenen LKW, die vielfach ihr Firmengelände nicht verlassen, vom Büro aus zu steuern.

Teleoperatoren seien die Lösung um Lieferketten trotz Fahrerengpässen zu sichern, heißt es seitens Fernride. Seine Teleoperations Technologie integriere menschliche Intelligenz in fahrerlose Logistikprozesse. Die zertifizierten Teleoperatoren würden garantieren, dass die Prozesse der Unternehmen mit 100%iger Verfügbarkeit bei gleichbleibender Prozessqualität und -zeit ausgeführt würden.

85 Prozent Kostenvorteile

Ein Teleoperator sei in der Lage bis zu 20 Fahrzeuge gleichzeitig zu überwachen und zu bedienen, was Kostenvorteile von bis zu 85 Prozent ermögliche. Laut Medienberichten arbeitet Fernride daran, diese Zahl auf bis zu 50 Fahrzeuge zu erhöhen und erwartet einen Milliardenmarkt.

Fernride argumentiert, dass die Hofeffizienz durch die Steuerung aus dem Büro gesteigert werde. Rangieren von Wechselbrücken und Trailern oder intermodaler Pendelverkehr seien nämlich im fahrerlosen Betrieb möglich. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

1000px 588px

Lkw-Landverkehr & Stückgut, Logistikregion Bayern, Speditions-Software & TMS, Steuern & Abgaben bei Speditionen


WEITERLESEN: