Gitter Gefängnis
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Der Lkw-Fahrer habe den Unfall durch sein Fehlveralten verursacht – dafür muss er jetzt ins Gefängnis

©Fotolia/Sinuswelle

Lkw-Fahrer muss nach Unfall mit vier Toten ins Gefängnis

Nach einem tödlichen Unfall auf der A 6 bei Nürnberg muss ein Lkw-Fahrer dafür jetzt ins Gefängnis. Sein schweres Fehlerverhalten habe zu dem Unfall geführt.

Hersbruck. Er fuhr fast ungebremst auf ein Stauende und tötete eine Mutter und ihre drei Kinder aus Baden-Württemberg im Wagen vor ihm. Dafür ist ein Lkw-Fahrer jetzt zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das „gravierende Fehlverhalten“ des 44-Jährigen habe zu dem Unfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg geführt, teilte das Amtsgericht Hersbruck am Mittwoch mit. So habe der Angeklagte nicht nur mehrere Sekunden eine neben ihm fahrende junge Frau beobachtet, sondern auch das automatische Abstandsbremssystem ignoriert und wohl abgeschaltet.

Für die Mutter und ihre Kinder im Vorschulalter kam jede Hilfe zu spät. Der Kleinwagen der Familie aus dem Südwesten wurde völlig zerquetscht. Der Familienvater überlebte den Unfall im Mai 2016 mit schwersten Verletzungen. (dpa/jt)

Aktenzeichen 4 LS 708 JS 109 179/16

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