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Hafen Rostock

Der Überseehafen Rostock hat 2020 etwas weniger Güter im Vergleich zum Vorjahr umgeschlagen

©Robert Grahn/Euroluftbild/dpa/picture-alliance

Leichter Rückgang von zwei Prozent beim Umschlag im Seehafen Rostock

Vor allem RoRo-Verkehr habe es Rückgänge gegeben. Diese konnten allerdings durch eine Umschlagsteigerung in einem anderen Bereich fast vollständig kompensiert werden.

Rostock. Der Überseehafen Rostock hat trotz der weltweiten Corona-Pandemie im vergangenen Jahr nur einen leichten Rückgang um zwei Prozent beim Umschlag hinnehmen müssen. Insgesamt seien 25,1 Millionen Tonnen Fracht, 600.000 Tonnen weniger als 2019, über die Kaikanten gegangen, teilte der Hafen am Freitag mit. Rückgänge habe es im RoRo-Verkehr gegeben, also der Ladung auf transportierten Lastwagen. Diese Rückgänge seien jedoch durch Umschlagsteigerungen bei Schüttgütern fast vollständig kompensiert worden.

Deutlicher Rückgang bei Passagieren

Massive Rückgänge wurden pandemiebedingt auf den Fährlinien registriert. „Mit 1,37 Millionen Passagieren auf den Fährlinien nach Nordeuropa konnte nur etwas mehr als die Hälfte der Vorjahreszahl erreicht werden“, teilten die beiden Hafen-Geschäftsführer Gernot Tesch und Jens Scharner mit. Noch heftigere Auswirkungen habe die Pandemie bei der Kreuzfahrtschifffahrt gezeigt. Im Kreuzfahrthafen Warnemünde habe es nur einen Anlauf eines Passagierschiffes mit 200 Reisenden gegeben. „Avisiert waren 207 Anläufe von Kreuzfahrtschiffen mit mehr als 600.000 Passagieren“, hieß es.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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