Hildegard Müller

Hildegard Müller war bis Oktober 2019 Netzchefin des Energiekonzerns Innogy

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Kreise: Suche nach VDA-Chef läuft auf Hildegard Müller hinaus

Bernhard Mattes, bisheriger Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, legt zum Jahresende sein Amt nieder. Bei der Entscheidung zu seiner Nachfolge deutet derzeit alles darauf hin, dass künftig eine Frau an die Spitze des Verbands tritt.

Berlin. Bei der Suche nach einem neuen Chef für den Autoverband VDA deutet sich eine Entscheidung zugunsten der früheren CDU-Politikerin „Hildegard Müller“ an. Es laufe auf Müller hinaus, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Industriekreisen, die Personalie sei aber noch nicht endgültig beschlossen. Zuvor hatte der Journalist Gabor Steingart in seinem „Morning Briefing“ berichtet, die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt werde VDA-Chefin. Die 52-Jährige war bis Oktober 2019 Netzchefin des Energiekonzerns Innogy.

Neben Müller war auch der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zuletzt als Kandidat genannt worden. Oettinger werde es aber nicht, erfuhr die dpa aus CDU-Kreisen.

Der Posten des Spitzenlobbyisten der Autoindustrie muss neu besetzt werden, nachdem der frühere Ford-Manager Bernhard Mattes im September überraschend seinen Rückzug angekündigt hatte. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist einer der einflussreichsten Lobbyverbände in Deutschland, die Autobranche mit mehr als 800.000 direkt Beschäftigten eine Schlüsselindustrie. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERBAND – VDA.

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