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Kleineren Speditionen will die Initiative einen leichteren Zugang zum Kombinierten Verkehr ermöglichen (Symbolbild)

©Michael Cordes/VerkehrsRundschau

Kombinierter Verkehr als Lösung für Fahrermangel

Mit der Aktion „Fit4Rail“ sollen kleinere Speditionen einen niederschwelligen Einstieg für den Kombinierten Verkehr erhalten.

Berlin. Die teils dramatischen Ereignisse in Großbritannien zeigen, wie wichtig Lkw-Fahrer und Fahrerinnen für die Versorgungssicherheit sind. Auch in Kontinentaleuropa existiert bereits ein Personalmangel, der sich aufgrund des hohen Durchschnittsalters und der daraus resultierenden baldigen Ruhestandswelle verschärft.

Der Kombinierte Verkehr (KV) biete eine Möglichkeit, die Attraktivität des Fahrerberufs zu erhöhen, da dadurch der längste Teil der Transportstrecke auf der Schiene zurückgelegt wird, während die erste und letzte Meile auf der Straße per Lkw befördert wird. Dies erlaubt dem Fahrpersonal den Feierabend zu Hause zu verbringen, argumentiert die Initiative Shift2030.

Um auch kleineren Speditionen einen leichteren Zugang zum Kombinierten Verkehr zu ermöglichen, hat die Initiative Shift2030 gemeinsam mit ihrem Partner Rail-Flow eine Aktion mit dem Namen „Fit4Rail“ gestartet. Mit dem „Intermodal Capacity Broker“ (ICB) wolle man dabei einen niedrigschwelligen Einstieg schaffen, mit dem auch kleine Spediteure den Kombinierten Verkehr zuverlässig nutzen können, ohne Investitionen tätigen zu müssen.

Die Aktion ist Bestandteil des EU geförderten Projektes „Facilitating Intermodal Transport“ und geht nach Unternehmensangabe am 1. Dezember 2021 offiziell an den Start. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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