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Am Firmensitz von KNV Zeitfracht bei Erfurft soll bald eine künstliche Intelligenz mitdenken

©picture alliance/ZB/euroluftbild

KNV Zeitfracht experimentiert mit Künstlicher Intelligenz

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO will der Buchlogistiker einer Software beibringen, Trends und saisonale Schwankungen im Sortiment aus Büchern, Spielen und Co. vorherzusehen.

Erfurt. KNV Zeitfracht will die Disposition seiner Artikel mithilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) verbessern. Wie der Buchlogistiker am Mittwoch mitteilte, arbeitet er dafür mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zusammen. Schon heute nutze KNV Zeitfracht eine dynamische Disposition, um das umfangreiche Sortiment aus Büchern, Spielen, Kalendern, Hörbüchern, Nonbooks und weiteren Artikeln weitgehend automatisiert aktuell und lieferbar zu halten, heißt es von dem Unternehmen. Auf KI-Basis solle diese Software jetzt lernen, wie sich Artikel zukünftig verkaufen, um dynamisch auf den Markt zu reagieren und Trends oder saisonale Anlässe einzubeziehen. Dazu werden unterschiedliche Datenquellen angezapft.

Die Idee dazu stammt von dem Buchlogistiker. Er hatte mit dem Projektvorschlag ein zweistufiges Auswahlverfahren des KI-Fortschrittszentrums „Lernende Systeme“ gewonnen. Die Fraunhofer-KI-Fortscher beschäftigen sich nun drei Monate damit, wie das Unternehmen sein Großhandelsangebot künftig bedarfsgerechter anbieten kann. Unter dem Titel „Weiterentwicklung der Dynamischen Disposition durch Künstliche Intelligenz“ soll bereits nach der Projektphase ein funktionsfähiger Prototyp implementiert sein. Hinter der Initiative stehen das Land Baden-Württemberg, das Fraunhofer IAO und das Tübinger Cyber Valley. Die Arbeit wird von der Landesregierung finanziert.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special HANDELSLOGISTIK & E-COMMERCE.

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