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Knorr Bremse

Knorr-Bremse bietet gut 560 Millionen Euro

©Picture Alliance/dpa/Peter Kneffel

Knorr-Bremse bei Haldex-Übernahme auf der Zielgeraden

Der Bremsen-Hersteller Knorr-Bremse ist der geplanten Übernahme des schwedischen Nutzfahrzeug-Zulieferers Haldex ein gutes Stück näher gekommen.

München. Der Bremsen-Hersteller Knorr-Bremse ist der geplanten Übernahme des schwedischen Nutzfahrzeug-Zulieferers Haldex ein gutes Stück näher gekommen. Mit seinen bereits erworbenen Haldex-Papieren und den Zusagen der übrigen Aktionäre zum Übernahmeangebot kommt Knorr-Bremse nun auf 86,1 Prozent der Anteile, wie das Münchner Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Allerdings steht die Genehmigung der EU- und US-Kartellbehörden noch aus. Deshalb verlängerte Knorr-Bremse die Frist für die Offerte bis zum 28. Februar 2017.

Haldex fertigt Lkw-Druckluftbremsen und ist vor allem im Anhängergeschäft gut aufgestellt, aber es gibt Überschneidungen mit Knorr-Bremse. Die Münchner hatten bereits angedeutet, Unternehmensteile verkaufen zu können. Vorstandschef Klaus Deller zeigte sich am Mittwoch „zuversichtlich, dass wir sämtliche kartellrechtliche Freigaben erhalten werden“.

Knorr-Bremse bietet gut 560 Millionen Euro und hat damit den vom Haldex-Vorstand eigentlich bevorzugten Autozulieferer ZF Friedrichshafen ausgestochen. ZF hat angekündigt, seine Haldex-Aktien den Münchnern anzudienen. ZF-Chef Stefan Sommer sagte: „Haldex ist der große Verlierer.“ Je länger sich der Verkauf hinziehe, desto unsicherer würden die Kunden. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BREMSEN & RETARDER FÜR LASTKRAFTWAGEN UND TRAILER.

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Bremsen & Retarder für Lastkraftwagen und Trailer, ZF Friedrichshafen


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