Dieter Kempf

BDI-Präsident Dieter Kempf fordert Anreize für klimafreundliche Investitionen

©Britta Pedersen/dpa/picture-alliance

Klimakabinett: BDI fordert Anreize für klimafreundliche Investitionen

Nach Ansicht von BDI-Chef Kempf reichen Elektromobilität und eine Stärkung der Schiene nicht aus, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen.

Berlin. Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts am morgigen Freitag hat nun auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Stellung bezogen. „Entscheidungen in der Energie- und Klimapolitik sind überfällig“, betonte BDI-Präsident Dieter Kempf. „Statt Technologieverboten brauchen wir Anreize für Investitionen in klimafreundliche Innovationen“, sagte er. Investitionszyklen, Kaufentscheidungen und betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnungen müssten in den Plänen der Koalition eine große Rolle spielen. 

Um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen, würden Elektromobilität und eine Stärkung der Schiene nicht ausreichend. „Wir brauchen einen starken und verlässlichen Pfad für den Markthochlauf CO2-neutraler Kraftstoffe, die auch im Fahrzeugbestand einsetzbar sind“, sagte Kempf weiter. Hier müsse das Bundesumweltministerium seine Blockadehaltung gegenüber fortschrittlichen biogenen und synthetischen Kraftstoffen aufgeben.  (sno)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CO2 UND LUFTSCHADSTOFFE IN TRANSPORT & LOGISTIK.

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CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Grüne Logistik & Umweltschutz, Verband – BDI


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