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VW-Logo im Abendlicht

Vom Abgasskandal sind auch Benzinmotoren betroffen

©Picture Alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

KBA will Gründe für falsche Spritverbrauchswerte bei VW klären

Das Kraftfahrt-Bundesamt will prüfen, wie es zu den falschen Werten kam. Die Messungen des CO2-Ausstoßes führen externe technische Dienste wie TÜV und Dekra durch.

Flensburg. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will die Hintergründe des neuen VW-Skandals um zu hohe Werte beim Spritverbrauch und CO2-Ausstoß klären. „Das KBA wird sich der Prüfung dieses Sachverhalts annehmen und mit der gleichen Qualität prüfen wie die Vorwürfe zu Stickoxiden“, sagte ein KBA-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage. „So etwas darf natürlich nicht sein“, sagte der Sprecher: „Geltendes Recht ist anzuwenden und es gilt für alle in gleicher Weise.“ Wie lange die Prüfung dauern wird, könnte er nicht sagen. Nun fänden Gespräche dazu mit VW statt.

Auf die Frage, warum dem KBA die höheren Werte nicht schon früher aufgefallen sind, antwortete der Sprecher: „Das ist jetzt zu klären. Da befinden sich die Kollegen in einer Phase des Erkenntnisgewinns.“ Die Messungen des CO2-Ausstoßes würden von externen technischen Diensten durchgeführt. Dazu gehören unter anderem TÜV und Dekra. Der ADAC ist auch als technischer Dienst beim KBA aufgeführt, führt nach Angaben eines Sprechers aber keine Abgasmessungen zur Typgenehmigung durch. Von welchem Dienstleister die Gutachten zu den betroffenen Modellen erstellt wurden, konnte der KBA-Sprecher nicht sagen. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-ABGASTECHNIK & SCHADSTOFFNORMEN.

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Lkw-Abgastechnik & Schadstoffnormen, Volkswagen Logistik, Dekra, TÜV Nord, TÜV Rheinland, TÜV Süd, Behörde – KBA


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