Stau auf der Elbe

Mehr als 30 Schiffe mussten am Wochenende auf der Elbe eine Zwangspause einlegen

©Markus Scholz/dpa/picture-alliance

Kaputter Damm am Elbstauwehr legt Schifffahrt im Norden lahm

Mehr als 30 Schiffe mussten am Wochenende auf der Elbe eine Zwangspause einlegen. Ferner musste der Wasserspiegel um einen halben Meter gesenkt werden.

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Scharnebeck/Geesthacht. Ein an mehreren Stellen gebrochener Damm am Elb-Stauwehr bei Geesthacht hat die Schifffahrt im Norden zum Teil lahm gelegt. Mehr als 30 Schiffe mussten am Wochenende auf der Elbe eine Zwangspause einlegen, wie Thilo Wachholz von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Hannover am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Wegen der unterspülten Stellen am Stauwehr musste der Wasserdruck vom Damm genommen werden, wie der Dezernatsleiter für Schleusen und Wehre weiter sagte. Der Wasserspiegel sei deshalb am Samstag im gesamten oberen Becken zwischen Geesthacht (Herzogtum Lauenburg) die Elbe aufwärts bis Scharnebeck (Landkreis Lüneburg) um einen halben Meter abgesenkt worden. 

Für die Schifffahrt bedeute der niedrigere Wasserstand keine Gefahr, so der Fachmann. „Sie könnten noch selbst fahren.” Das Schiffshebewerk in Scharnebeck dagegen musste deshalb seinen Betrieb einstellen. Deshalb warten nun auf beiden Seiten des Hebewerks fast drei Dutzend Frachtschiffe auf ihre Weiterfahrt. Darunter sind auch mehrere Containerschiffe. 

Bis mindestens Montag werden sie sich noch gedulden müssen. Bis dahin sollen die Bauarbeiten in Geesthacht mindestens noch dauern. Dafür sollen die unterspülten Stellen wieder mit Material aufgebaut und verstärkt werden. Wachholz: „Ich gehe davon aus, dass das Montag schon abgeschlossen werden kann. Dann kann man auch mit der Schifffahrt wieder weitermachen.” (dpa)

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