Schleuse Henrichenburg

Die Schleuse Henrichenburg ist seit Samstag wegen Reparaturarbeiten für sechs Wochen gesperrt

©Bernd Thissen/dpa/picture-alliance

Kanalschleuse Henrichenburg seit Samstag gesperrt

Sechs Wochen lang können keine Schiffe den Kanalhafen in Dortmund aufgrund von Reparaturarbeiten anlaufen oder verlassen.

Waltrop. Die für den Gütertransport im Ruhrgebiet wichtige Kanalschleuse Henrichenburg ist seit Samstagmorgen für den Schiffsverkehr gesperrt. Sechs Wochen lang können keine Schiffe den Kanalhafen in Dortmund anlaufen oder verlassen. Der Grund für die Sperrung sind nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Duisburg Reparaturarbeiten an dem in die Jahre gekommenen Bauwerk in Waltrop. Unter anderem muss die Elektrik der Schleuse erneuert werden. Die Sperrung soll bis zum 31. Juli dauern. Danach ist zunächst ein mehrwöchiger Notbetrieb geplant, bei dem die Schleuse nur in den Abend- und Nachtstunden passiert werden kann.

Pro Tag passieren nach Angaben eines Sprechers des Schifffahrtsamtes etwa 10 bis 15 Schiffe die Schleuse. Sie haben vor allem Kies, Sand und andere Schüttgüter geladen. Schiffe, die Dortmund anlaufen oder von dort in Richtung Rhein oder deutsche Nordseeküste fahren wollen, müssen durch diese Schleuse des Dortmund-Ems-Kanals.

Die Schleuse wird nicht zum ersten Mal für Reparaturarbeiten gesperrt. Im vergangenen Herbst war sie vier Wochen außer Betrieb, eine weitere Sperrung ist für das kommende Jahr geplant. Es handelt sich um die momentan größte Baumaßnahme an Schleusen im nordrhein-westfälischen Kanalnetz. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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