Italien, Sizilien, Autobahn
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Nicht überall in Italien ist die Infrastruktur in einem guten Zustand

©Laure F/Adobe Stock

ITALIEN GIBT 100 MILLIONEN EURO FÜR DIE SANIERUNG VON BRÜCKEN AUS

Die Ausgaben sind laut der italienischen Straßenbetriebsgesellschaft ANAS dringend notwendig. Erst im März war eine Brücke auf eine Autobahn gestürzt.

Rom. Die italienische Straßenbetriebsgesellschaft ANAS hat Aufträge im Wert von 100 Millionen Euro für außerordentliche Straßeninstandsetzungsarbeiten ausgeschrieben. Notwendig sei die strukturelle Sanierung von Brücken und Überführungen auf den Schnellstraßen und Autobahnen im Straßenverkehrsnetz der ANAS.

Die Ausschreibung, die in der Gazzetta Ufficiale veröffentlicht wurde, sieht die Unterteilung in acht Sanierungsbereichen vor. Elf Millionen Euro werden für das nordöstliche Italien bereitgehalten (Friuli Venezia Giulia, Veneto und die Emilia Romagna), acht Millionen Euro für den Nord-Westen mit dem Aostatal, dem Piemont, der Lombardei und Ligurien, 18 Millionen Euro für Mittelitalien (Toskana, Umbrien und Marken), elf Millionen Euro für den südlicheren Adriabereich (Molise, Abruzzen und Apulien) sowie acht Millionen Euro für Lazio, Kampanien und die Basilikata. Weitere elf Millionen Euro sind für Brücken und Überführungen auf Sardinien vorgesehen und acht Millionen Euro für Sizilien. Der größte Aufwand an Sanierungsarbeiten wird für Kalabrien kalkuliert. Hierfür stehen 25 Millionen Euro bereit.

Erst im März 2017 war über der A14 zwischen Loreto und Ancona-Süd eine Brücke auf die Autobahn gestürzt. Dabei waren zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Brücke wurde wieder errichtet, ist jedoch nicht für Lkw freigegeben. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Italien – Transport & Logistik, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung

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