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Italien: Einheitliches Mautsystem geplant

Demnächst soll es in Italien keine Mauterhöhung mehr ohne Investitionen geben

©picture alliance / imageBROKER

Italien: Einheitliches Mautsystem geplant

Verkehrsminister Toninelli kündigte an, Mauterhöhungen nur noch daran zu koppeln, ob Investitionen auch tatsächlich getätigt worden sind.

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Rom. Verkehrsminister Danilo Toninelli plant eine radikale Änderung beim Mautsystem. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll das italienische Mautsystem revolutioniert werden. Mit dem Genua-Dekret habe man der Verkehrsregulierungsbehörde die Befugnis gegeben, die Mauterhöhungen analytisch bestimmen zu können. Damit sollen nur die Investitionen anerkannt werden, die wirklich getätigt worden sind. Mit Mauterhöhungen, die durch nie getätigte Investitionen begründet worden seien, sei somit Schluss. Bereits jetzt seien etliche Autobahnteilstücke bekannt, auf denen die Tarife bald zugunsten Reisender und Transporteure geändert werden würden.

Dazu Toninelli auf seinem Facebook-Kanal: „Nachdem wir die Mauterhöhungen blockiert haben, achten wir nun darauf, sie stufenweise über ein einheitliches Tarifsystem zu reduzieren, um der enormen Bereicherung durch die Konzessionsinhaber ein Ende zu setzen.“ (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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