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IRU und ETF beschlossen beim 20. Jahrestages des EU-Ausschusses für den sozialen Dialog im Straßenverkehr ihre Zusammenarbeit fortzuführen

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IRU und ETF setzen sich weiterhin zusammen für Lkw-Fahrer ein

Die European Transport Workers' Federation und die International Road Transport Union wollen weiter als EU-Sozialpartner im Straßenverkehr zusammenarbeiten, und so die Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern verbessern.

Brüssel. Die European Transport Workers' Federation (ETF) und die International Road Transport Union (IRU) wollen weiter als EU-Sozialpartner im Straßenverkehr zusammenarbeiten. Das haben die beiden Organisationen anlässlich des 20. Jahrestages des EU-Ausschusses für den sozialen Dialog im Straßenverkehr im Europäischen Parlament in Brüssel bekannt gegeben. Laut ETF und IRU fehlen derzeit in der EU 100.000 Parkplätze, um der Nachfrage nach geeigneten Rastplätzen für Lkw-Fahrer gerecht zu werden. Dazu käme, dass weniger als drei Prozent der 300.000 vorhandenen Parkplätze in der EU die Sicherheitsstandards erfüllen.

Zwei Maßnahmen gegen den Fahrermangel

ETF und IRU erinnerten bei dem Jahrestag die EU-Beamten daran, dass der Fahrermangel in der EU alarmierend steigt und im Jahr 2019 bereits 20 Prozent der Fahrerpositionen im Personen- und Güterverkehr unbesetzt waren. Dabei seien die Arbeitsbedingungen unbestreitbar mitverantwortlich für die mangelnde Attraktivität des Fahrerberufs. ETF und IRU schlugen in zwei Bereiche konkreter Maßnahmen vor, um die Arbeitsbedingungen und den Fahrermangel zu beheben. Zum einen solle es mehr sichere Parkplätze für Lkw-Fahrer geben, zum anderen sei die effiziente Durchsetzung von Sozialvorschriften in den Bereichen Mobilität und Logistik nötig. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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Lkw-Landverkehr & Stückgut, Verband – IRU


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