Intermodalverkehr

Intermodaltransporte werden in Polen immer wichtiger

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Intermodaltransport in Polen wächst weiter

Die Verknüpfung mehrerer Transportformen für Lieferungen gewinnt östlich der Oder an Bedeutung. Allein letztes Jahr stieg die Zahl der Terminals von 30 auf 35. Allerdings gehen fast alle polnischen Intermodaltransporte immer noch ins Inland.

Warschau. Der Intermodaltransport ist in Polen auf dem Vormarsch. Wie das Statistikamt GUS jetzt bekanntgab, wuchs 2018 die Menge der Verladungen in Intermodal-Terminals polenweit um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Terminals stieg von 30 auf 35 – davon sechs See- und 29 Land-Terminals.

Mit fast einem Viertel hatten Sammelgut-Transporte (ohne Lebensmittel) den größten Anteil im Intermodalbereich, in dem zwei oder mehr Transportzweige zu einer Lieferkette verknüpft werden, beispielsweise Straßen- und Schienentransport oder Straßen- und Meerestransport. Wegen der Verknüpfung sind entsprechende Terminals als Knotenpunkte also besonders wichtig. Je mehr Terminals eröffnet werden, desto einfacher können Intermodaltransporte realisiert werden.

Die Seeterminals kamen Ende letzten Jahres auf eine Gesamtfläche von 162 Hektar, davon 7,1 Hektar Park- und Manövrierfläche, die Landterminals auf 124,3 Hektar, davon 22,4 Hektar Park- und Manövrierfläche. Auf der Straße wurden im Intermodalbereich insgesamt 22 Millionen Tonnen Güter in Containern befördert.

Bisher funktioniert der polnische Intermodalbereich fast ausschließlich für Transporte im Inland. So gingen 2018 wie auch schon im Jahr davon über 98 Prozent aller Lieferungen, die in Polen starteten, auch an polnische Adressen. (mk)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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