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Gleise

Die Eisenbahnstrecke zwischen Braunschweig und Wolfsburg soll bis Ende 2023 zweigleisig ausgebaut werden.

©Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Hohe Bundesmittel für Bahnausbau zwischen Braunschweig und Wolfsburg

Die Finanzierung des lange geplanten zweigleisigen Ausbaus der Eisenbahnstrecke zwischen Braunschweig und Wolfsburg ist aller Voraussicht nach gesichert. Geplant sind bis zu 114 Millionen Euro bis zum Jahr 2024.

Hannover. Die Finanzierung des lange geplanten zweigleisigen Ausbaus der Eisenbahnstrecke zwischen Braunschweig und Wolfsburg ist aller Voraussicht nach gesichert. Die Bundesregierung plane für das Projekt im Etatentwurf 2021 inklusive Verpflichtungsermächtigungen bis zu 114 Millionen Euro bis zum Jahr 2024 ein. Das habe das Bundesverkehrsministerium auf Nachfrage bestätigt, teilte das Niedersächsische Verkehrsministerium am Donnerstag mit. Mit den zusätzlichen Mitteln wäre die Finanzierung komplett gesichert. Am 11. Dezember sollen die Haushaltsberatungen im Bundestag abgeschlossen werden.

Insgesamt koste der Ausbau der sogenannten Weddeler Schleife rund 150 Millionen Euro. Die Restfinanzierung solle anteilig von Bund, Land und dem Regionalverband Großraum Braunschweig getragen werden. „Wenn der Bundestag dem Vorschlag folgt, steht die Gesamtfinanzierung für das landesbedeutsame Ausbauprojekt Weddeler Schleife endlich“, sagte Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). Die Weddeler Schleife ist Teil der Strecke Braunschweig – Wolfsburg und somit nicht nur für den Personennah- und Fernverkehr bedeutend, sondern auch für den Güterverkehr. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant. Mit einer Fertigstellung wird Ende 2023 gerechnet. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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