Italienische Flatte

Italien investiert in seine Schieneninfrastruktur

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High-Cube-Container per Schiene von Bologna bis Lecce

Auf der Adrialinie soll künftig auch der Verkehr von Zügen mit bis zu 750 Metern Länge und Achslasten von 22,5 Tonnen ermöglicht werden.

Rom. Nach Aktivierung der italienischen „Galleria dei Frentani” können mit High-Cube-Containern beladene Güterzüge ab sofort die komplette Strecke von Bologna bis Lecce befahren. Der 500 Meter lange Tunnel bei Ortona (Abruzzen), der nach TEN-T-Standard realisiert wurde, erlaubt jetzt den Zugverkehr von Zügen mit Eckhöhe von vier Metern (PC80).

Die Realisierung der „Galleria dei Frentani” ist nur ein erster Schritt. In einer zweiten Bauphase sollen in der „Galleria Castello” vorgesehene Arbeiten zu einer Kapazitätserhöhung der Adrialinie führen. Allein für den Tunnel bei Ortona wurden schon 25 Millionen Euro investiert. Abgesehen vom Transport von High-Cube-Containern soll künftig auch der Verkehr von Zügen mit bis zu 750 Metern Länge und Achslasten von 22,5 Tonnen ermöglicht werden.

Davon profitieren werden insbesondere der Warentransport Richtung Süden sowie verschiedene Güterverkehrszentren, die ihr Angebot nun erweitern können.

In Gesamtitalien sind Modernisierungsarbeiten im technischen und infrastrukturellen Bereich vorgesehen, die alleine dem Schienengüterverkehr gewidmet sind. Das italienische Schienennetz soll so an die europäischen Standards für die TEN-T-Korridore angepasst werden. Die dafür kalkulierte Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf vier Milliarden Euro. (nja)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Italien – Transport & Logistik, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung

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