Nachtflug

Das Nachtflugverbot in Frankfurt wird auf eine harte Probe gestellt

©Paul Zinken/dpa/picture-alliance

Hessens Verkehrsminister um Nachtflugverbot besorgt

Nach Ansicht von Tarek Al-Wazir wird das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen derzeit besonders stark auf die Probe gestellt.

Offenbach. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wendet sich gegen eine zunehmende Zahl von verspäteten Flügen auf dem Frankfurter Flughafen in der letzten Stunde vor Mitternacht.

„Noch nie wurde das Nachtflugverbot in Frankfurt stärker auf die Probe gestellt als derzeit”, sagte der Minister der „Offenbach-Post” (Mittwoch). Gründe für die zunehmenden Verspätungen seien unter anderem Personalmangel in der europäischen Flugsicherung, Gewitter und Unwetter sowie eine europaweite Zunahme an Flugbewegungen. „Derzeit hakt es an allen Ecken und Enden”, sagte Al-Wazir. Die Luftverkehrsbranche müsse „diese unhaltbare Situation” in den Griff bekommen.

Der Flughafenbetreiber Fraport sollte „verspätete Landungen noch teurer machen, als sie es heute schon sind”, sagte Al-Wazir. Eine rechtliche Handhabe gebe es aber erst bei Verspätungen nach 24.00 Uhr. „Und die setzen wir mit null Toleranz durch.” So hätten allein im Juni 21 Flugzeuge statt in Frankfurt auf dem rheinland-pfälzischen Flughafen Hahn landen müssen, weil sie in Frankfurt keine Landeerlaubnis erhalten hätten. (dpa)

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Luftfracht & Aircargo, Logistikregion Hessen und Rheinland-Pfalz, Al-Wazir, Tarek

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