Schlägt bei Hellmann ein neues Kapitel auf: Reiner Heiken, der neue CEO von Hellmann Worldwide Logistics

©Hellmann Worldwide Logistics

Heiken: "Eines der besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte"

Der neue CEO des Osnabrücker Unternehmens Hellmann Worldwide Logistics zeigt sich im Interview mit der VerkehrsRundschau mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden.

Osnabrück. Hellmann Worldwide Logistics hat das vergangene Geschäftsjahr 2018 mit einem der besten Ergebnisse der vergangenen 20 Jahre abgeschlossen. Das sagt Reiner Heiken, der seit Dezember 2018 neuer CEO des Unternehmens ist, im Interview mit der VerkehrsRundschau. Nach dem straffen Restruktuierungskurs der letzten drei Jahre sieht Heiken damit das Unternehmen auf der Zielgerade. Im Spätommer 2019 werde die Restrukturierung abgeschlossen sein, betont er.

Deutlich mehr Ergebnis vor Steuern als in 2017

„Konkret lag unser Ergebnis vor Steuern EBT in 2018 bei 71 Millionen Euro, das ist mehr als drei Mal so viel wie in 2017“ erklärte Heiken. Trotz der Restrukturierung habe man zudem den Konzernumsatz auf 2,5 Milliarden Euro halten können. „Hier spreche ich ausschließlich von den Konzerngesellschaften. Und wir haben eine gesunde Rohertrags-Steigerung um rund fünf Prozent auf 636 Millionen Euro. Das ist eine gute Leistung. Damit haben wir im vergangenen Jahr eine gute Ausgangsbasis geschaffen. Wir sind auf der Zielgeraden. Im Spätsommer sollten wir die Restrukturierung abgeschlossen haben“, erklärt der CEO weiter.

Als größten Wachstumstreiber in 2018 nennt Heiken insbesondere die Seefracht-Sparte des Unternehmens. Dort habe Hellmann im vergangenen Jahr ein sehr gutes und starkes Seefracht-Ergebnis erzielt. „Unser Volumen legte in dem Bereich auf Konzernebene um knapp sechs Prozent von 953.000 TEU auf 1,07 Millionen TEU in 2018 zu. Und die Frachtraten haben sich ebenfalls sehr gut entwickelt", führt er im Gespräch aus. Außerdem habe sich die Luftfracht in 2018 stabil entwickelt. Hier habe sich die Tonnage mit insgesamt 974.000 Tonnen in 2018 leicht verbessert“ sagt er.

Road Deutschland bleibt Sorgenkind von Hellmann

Mit der Entwicklung des Landverkehrs ist Heiken nach wie vor nicht zufrieden. Im deutschen Bereich Road habe Hellmann zwar im Vergleich zum Vorjahr die Frachtumsätze um 2,5 und den Rohertrag überproportional um drei Prozent steigern können. In Summe sei aber Road Deutschland in 2018 immer noch minimal defizitär gewesen, räumt er ein.

An welchen Stellschrauben Heiken hier nun drehen will, und wie er im Stückgutgeschäft weiter punkten will, sagt er ebenfalls im Interview. Das komplette Interview lesen Sie in der Ausgabe 20/2019 der VerkehrsRundschau, die am Freitag 17. Mai 2019 erscheint. (eh/tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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