Containerschiff Hapag-Lloyd 620

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat mit der arabischen UASC fusioniert

©Hapag-Lloyd

Hapag-Lloyd schließt Fusion mit arabischer UASC ab

Mit der Fusion erhöht die Hamburger Reederei ihre Flotte um 58 Schiffe und stärkt ihre Marktposition im Mittleren Osten.

Hamburg. Die Linienreederei Hapag-Lloyd hat die Fusion mit der arabischen United Arab Shipping Company (UASC) endgültig unter Dach und Fach gebracht. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit.

„Das ist ein wichtiger strategischer Meilenstein und ein großer Schritt nach vorn für Hapag-Lloyd“, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. Damit verfüge die Reederei künftig auch im Mittleren Osten über eine starke Marktposition. Hapag-Lloyd wird dafür eine neue Regionszentrale für die Region Middle East einrichten. Damit werden die bestehenden Regionen North America, Latin America, Asia und Europe um eine fünfte Region ergänzt.

Fusion bringt deutliche Einsparungen

Nach monatelangen Verzögerungen ist der Weg frei, die Reederei UASC in den Konzern zu integrieren und die angestrebten Einsparungen umzusetzen. Diese sollen von 2019 an jährliche Kostenminderungen von 435 Millionen US-Dollar (400 Mio Euro) bringen, große Teile davon schon 2018.

Die UASC mit Hauptsitz in Kuwait bringt rund 58 Schiffe in den Konzern ein und erhöht die Flotte auf rund 230 Schiffe sowie eine Transportkapazität von rund 1,6 Millionen Standardcontainer (TEU). Hapag-Lloyd ist damit die fünftgrößte Containerlinienreederei der Welt. Das börsennotierte Unternehmen bleibt in Deutschland registriert, mit Hauptsitz in Hamburg. (dpa/jt)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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Seefracht & Häfen, Hapag-Lloyd


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