Handy am Steuer

Niedersachsens Polizei will das Handyverbot am Steuer häufiger kontrollieren

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Handy am Steuer: Niedersachsen will Polizeikontrollen verstärken

Mittlerweile sind etwa 10 bis 30 Prozent aller Verkehrsunfälle auf Ablenkung durch mobile Geräte zurückzuführen – der niedersächsische Innenminister Pistorius will an dieser Statistik etwas ändern.

Hannover. Niedersachsen will mit verstärkten Polizeikontrollen gegen die Ablenkung durch Smartphones im Straßenverkehr vorgehen. „Der Kontrolldruck wird erhöht, darauf sollte sich jeder einstellen“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch in Hannover bei der Vorlage der jährlichen Unfallstatistik.

Nach Angaben von Pistorius gehen Fachleute davon aus, dass mittlerweile etwa 10 bis 30 Prozent aller Unfälle auf Ablenkung durch mobile Geräte zurückzuführen sei. Genaue Daten gibt es noch nicht. Niedersachsen lässt als erstes Bundesland seit Anfang des Jahres in einer Studie die Rolle von Handys als Unfall-Auslöser untersuchen. Ergebnisse werden Anfang kommenden Jahres erwartet.

Nach Angaben des Innenministeriums lag die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2017 mit 403 Menschen so niedrig wie noch nie zuvor seit Einführung der Statistik. Das größte Risiko, im Straßenverkehr ums Leben zu kommen, besteht weiterhin auf Landstraßen: Hier kamen im vergangenen Jahr 261 Menschen ums Leben. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NIEDERSACHSEN.

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Logistikregion Niedersachsen, Verkehrspolitik Deutschland


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