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Fedex

Fedex leidet auch weiterhin unter internationalen Handelskonflikten

©AP Images/picture-alliance

Handelsstreit vermasselt Post-Rivalen Fedex das Geschäft

In den drei Monaten bis Ende August fiel der bereinigte Gewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf umgerechnet 723 Millionen Euro. 2020 steigen die Preise.

Memphis. Die internationalen Handelskonflikte machen dem US-Paketdienstleister Fedex weiter zu schaffen. Nach einem unerwartet schwachen Quartal senkte der Konzern seine Ziele für das Gesamtjahr - das kam bei Aktionären nicht gut an. In den drei Monaten bis Ende August fiel der bereinigte Gewinn im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 800 Millionen Dollar (723 Millionen Euro), wie Fedex am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei rund 17 Milliarden Dollar. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Die Aktie büßte nachbörslich zeitweise fast zehn Prozent ein. 

Die Geschäfte litten weiter unter der sich abschwächenden Weltwirtschaft, die von zunehmenden Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten belastet werde, sagte Fedex-Chef Frederick W. Smith.

Angesichts dieser Probleme kappte der Deutsche-Post-Rivale auch seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellt Fedex nun nur noch 11 bis 13 US-Dollar in Aussicht - erheblich weniger als am Markt erwartet wurde. Der schwache Geschäftsausblick von Fedex brachte auch die Aktien des US-Kontrahenten UPS nachbörslich spürbar unter Druck.

Wie Fedex außerdem ankündigte, sollen die Frachtraten von Fedex Express, Fedex Ground und Fedex Home Delivery Anfang 2020 um durchschnittlich 4,9 Prozent steigen. Die Frachtraten von Fedex Freight ziehen sogar um durchschnittlich 5,9 Prozent an. (dpa/sno)

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