Containerterminal, Hafen Hamburg, Burchardkai

Der Güterumschlag des Hamburger Hafens hat sich im vergangenen Jahr verringert

©Axel Heimken/dpa/picture-alliance

Hamburger Hafen fällt gegenüber der Konkurrenz zurück

Im vergangenen Jahr hat sich der Güterumschlag im Hamburger Hafen verringert, mit dem Start der Elbvertiefung soll ein neuer Abschnitt beginnen.

Hamburg. Der Hamburger Hafen ist im vergangenen Jahr weiter gegenüber der Konkurrenz aus Rotterdam und Antwerpen zurückgefallen. Der gesamte Güterumschlag des größten deutschen Hafens verringerte sich um ein Prozent auf 135 Millionen Tonnen, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Montag in der Hansestadt mit.

Ebenso um ein Prozent rückläufig war der wichtige Containerumschlag, auf 8,7 Millionen Standardcontainer (TEU). Das sei allerdings allein auf den geringeren Umschlag von Leercontainern zurückzuführen. Bei beladenen Containern hingegen sei der Umschlag unverändert geblieben. Für das Jahr 2019 rechnet die Marketingorganisation des Hamburger Hafens mit einem deutlichen Wachstum zwischen drei und vier Prozent im Containerverkehr und einem stabilen Ergebnis beim Massengutumschlag.

Abstand zu Rotterdam und Antwerpen vergrößert sich

Mit dem Beginn der Elbvertiefung in der vergangenen Woche beginne für den Hamburger Hafen ein neuer Abschnitt. „Wir greifen jetzt wieder an“, sagte Jens Meier, der Chef der Hafenbehörde HPA. Der Hamburger Hafenumschlag stagniert seit Jahren und der einstmals zweitgrößte Hafen Europas ist schon lange auf Rang drei zurückgefallen. Der Abstand zu Rotterdam (14,5 Millionen TEU) und Antwerpen (11,1 Millionen TEU) wird von Jahr zu Jahr größer. (dpa/tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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