Hyperloop

Containertransport in Hochgeschwindigkeit - am Hamburger Hafen vielleicht schon bald Wirklichkeit

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Hamburger Hafen arbeitet am schnellen Containertransport

Die HHLA und das US-Startup Hyperloop Transportation Technology haben ein Joint Venture gegründet. Zunächst ist die Entwicklung einer Transportkapsel für Standardcontainer geplant.

Hamburg. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA und das US-Startup Hyperloop Transportation Technology (HTT) arbeiten gemeinsam an einem Containertransport in Hochgeschwindigkeit. Für das Zukunftsprojekt gründeten die beiden Unternehmen am Mittwoch in Hamburg ein Joint Venture namens Hyper Port Cargo Solutions. Zunächst seien die Entwicklung einer Transportkapsel für Standardseecontainer, eine 100 Meter lange Röhren-Teststrecke sowie der Aufbau einer Übergabestation voraussichtlich auf dem Containerterminal Altenwerder geplant, berichteten die Vorstandschefs beider Unternehmen, Angela Titzrath (HHLA) und Dirk Ahlborn. Das Gemeinschaftsunternehmen ist mit sieben Millionen Euro ausgestattet. 

Ursprünglich war es die Idee des Automobil- und Raumfahrtpioniers Elon Musk (Tesla/SpaceX), Menschen mit nahezu Schallgeschwindigkeit in einer Kapsel wie eine Art Rohrpost zwischen zwei Metropolen zu transportieren. „Als Tor zur Zukunft wollen wir mit innovativen Ansätzen einen Beitrag zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur im und um den Hamburger Hafen leisten”, kündigte Titzrath an. Außerdem sollten die Kapazitäten der Terminals noch effizienter genutzt werden. Bis zu 4100 Container könnte das System pro Tag zusätzlich umschlagen, erwartet Titzrath.  Ziel sei, nach der Entwicklung 2021 mit dem Projekt an den Start zu gehen. (dpa)

 

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