Containerterminal, HHLA, Eurogate, Hafen Hamburg

Gemeinsam mit Rotterdam soll der Hamburger Hafen eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einehmen (Symbolfoto)

©Evelyn Mazanke/ImageBroker/picture-alliance

Hamburg und Rotterdam wollen emissionsfreie Häfen voranbringen

Die Häfen von Hamburg und Rotterdam sollen bei der Reduzierung von Luftschadstoffen im Seeverkehr enger zusammenarbeiten und beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einnehmen.

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Hamburg. Sozialdemokraten und Grüne in Hamburg und Rotterdam wollen die Zusammenarbeit beider Hafenstädte bei der Reduzierung der Luftschadstoffe von Seeschiffen voranbringen. Dazu legten die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft am Freitag, 23. August, einen Antrag vor, der die Vereinbarung gleicher Klimaschutzmaßnahmen beider Hafenbehörden zum Ziel hat. Ein gleichlautender Antrag von Sozialdemokraten (Partij van de Arbeid) und Grünen (GroenLinks) solle im September in den Rotterdammer Gemeinderat eingebracht werden.

Es gehe darum, ambitionierte Schritte für den Klimaschutz und gegen die Luftverschmutzung im Rahmen gleicher Wettbewerbsbedingungen und ökonomischer Planungssicherheit umzusetzen, sagten die Fraktionschefs von SPD und Grünen, Dirk Kienscherf und Anjes Tjarks. Mit Rotterdam und Hamburg wollten der größte und der drittgrößte Hafen Europas eine Vorreiterrolle einnehmen. Die anderen Hafenstädte sollen eingeladen werden, sich der Initiative anzuschließen. Dazu solle noch in dieser Legislaturperiode eine Konferenz mit den anderen Nordrange-Häfen in Hamburg organisiert werden. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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