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Hafen Hamburg, Containerschiff, CMA CGM

Unter anderem hat die französische Reedeei CMA CGM einen Container-Liniendienst, der bisher Hamburg anlief, umgelegt

©Dietmar Hasenpusch/Hafen Hamburg Marketing

Hamburg fürchtet keinen Rückgang beim Containerumschlag

Der Marketing-Vorstand des größten deutschen Seehafens geht davon aus, dass Hamburg trotz der Verlegung von zwei Liniendiensten zum Fahrplanwechsel keine Ladung verliert.

Hamburg. Nach der Ankündigung, dass zwei Liniendienste ab dem Frühjahr den Hamburger Hafen nicht anlaufen, rechnet Marketing-Vorstand Axel Mattern nicht mit einem Rückgang beim Containerumschlag. Ab Februar beziehungsweise April werden der Dienst ME1 der Reederei Maersk und der Dienst FAL3 der Reederei CMA CGM den wichtigsten deutschen Seehafen nicht mehr ansteuern. Beide Fahrplanänderungen haben mit der Optimierung der internationalen Schiffsrundläufe zu tun. „Solche Anpassungen von Liniendiensten in der Schifffahrt sind im Rahmen neuer Produkte der Reeder-Allianzen völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Hamburg verliert dadurch keine Ladung“, sagte Mattern am Freitag.

Die komplette bisher mit dem Dienst FAL3 von und nach Hamburg transportierte Containerladung werde nach Auskunft von CMA CGM künftig mit den weiterhin Hamburg anlaufenden fünf Liniendiensten der Ocean Alliance abgefertigt. Es geht dabei um ein ungefähres Jahresvolumen von 150.000 Standardcontainern (TEU), die umverteilt würden. Laut Mattern plant Maersk zudem, die bisherige Containerladung des Dienstes ME-1 mit dem Dienst AE-7 von und nach Hamburg abzufertigen. „Wir gehen davon aus, dass durch die Anbindung Hamburgs mit dem AE-7-Dienst ein großer Teil der Container aus dem ME-1-Dienst auch nach der Fahrplananpassung in Hamburg abgefertigt werden.“ (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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