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Zufrieden über den neuen Erlass (von links): der italienische Verkehrs- und Infrastrukturminister Graziano Delrio, Regionspräsidentin Debora Serracchiani und der Präsident der Hafenbehörde für die östliche Adria, Zeno D’Agostino

©Port of Trieste

HAFEN TRIEST WILL MEHR LOGISTISCHE ANGEBOTE MACHEN

Nach Genehmigung eines Erlasses über den Status als Freihafen will Triest die neuen Freiheiten nutzen und logistische, mit dem Warenverkehr verbundene Tätigkeiten stärker fördern.

Triest. Als einen „Tag von historischer Bedeutung“ bezeichnete der Präsident der Hafenbehörde für die östliche Adria, Zeno D’Agostino, die Unterzeichnung eines Erlasses, der dem Hafen Triest mehr Möglichkeiten bei der Entwicklung seines Hafens einräumt.

Der italienische Verkehrs- und Infrastrukturminister Graziano Delrio hatte in Triest den Durchführungserlass über die Freihäfen im Beisein der Regionspräsidentin Debora Serracchiani und des Präsidenten der Hafenbehörde für die östliche Adria D’Agostino unterzeichnet. „Dank der Zusammenarbeit mit der Regionspräsidentin Debora Serracchiani, der nationalen Zoll- und Monopolbehörde und der Zentralregierung haben wir nun endlich diese Wende in der ewigen Frage des Internationalen Freihafens von Triest vollziehen können“, sagte D’Agostino.

Bislang waren die Möglichkeiten des Hafen Triest eingeschränkt

Das Fehlen eines Gesetzes zu diesem Thema hatte laut D’Agostino zur Folge, dass die Verwaltung der Freihäfen bis heute auf die Zusammenarbeit unter den für die Hafenverwaltung zuständigen Behörden angewiesen war. Unter solchen Umständen sei es nicht machbar gewesen, eine effektive Entwicklung und Ausschöpfung der Möglichkeiten, die das Freihafenregime bietet, herbeizuführen.

In Triest sollen die Bahnverbindungen ausgebaut werden

Mit dem neuen Erlass wird die Hafenbehörde laut einer Mitteilung der italienischen Handelskammer München Stuttgart ermächtigt, die mit industriellen Verarbeitung der Waren in den Freihafengebieten verbundenen Tätigkeiten zu erlauben und dabei den Investoren technischen Beistand zu leisten. Damit sollen auch Tätigkeiten wie die Lagerung, Behandlung und Verarbeitung von Waren und für logistische, mit dem Warenverkehr verbundene Tätigkeiten erleichtert werden. Zudem werde die Hafenbehörde damit beauftragt, die Bahnverbindungen auszubauen und die Einhaltung der Normen für die Benutzung der Bahninfrastruktur zu überwachen.

D’Agostino erhofft sich mit dem Erlass einen neuen Aufschwung für den Hafen: „Dabei denke ich vor allem an die Entwicklungen der Seidenstraße: Hier werden wir endlich eine entscheidende Rolle spielen können, da wir nicht mehr nur ein Hafen, sondern ein wahrer Schlüsselknotenpunkt der logistisch-industriellen Ketten auf globaler Ebene sein werden.“ (cd)

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