Hafen Triest

Der Hafen Triest ist ein Freihafen und größter Seehafen des oberen Adriatischen Meeres

©Maule/Fotogramma/ROPI/picture-alliance

Hafen Triest legt Gewicht auf Bahnverkehr

Neben dem Fokus auf die Schiene will Triest zudem immer mehr zum Hafen für den mittel- und osteuropäischen Raum aufrücken, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

Wien. Der Transport auf der Schiene wird für den Hafen Triest an Bedeutung gewinnen. Das berichtet die Austria Presse Agentur (APA) unter Berufung auf den Präsidenten der Hafenbehörde von Triest, Zeno D'Agostino. Dabei lobte der Hafenchef die Zusammenarbeit mit der ÖBB-Tochter Rail Cargo, die direkte Bahnverbindungen vom Hafen Triest nach Österreich garantiert.

Ungarn sichert sich Areal im Hafen

Triest will immer mehr zum Hafen für den mittel- und osteuropäischen Raum aufrücken. So hat die ungarische Regierung dieser Tage über eine staatliche Gesellschaft ein Abkommen unterzeichnet, mit dem sie sich eine 60-jährige Konzession für einen Terminal in Triest sichert. Dabei handelt es sich gemäß Hafenpräsident um ein 32 Hektar großes Areal mit einem 300 Meter langen Zugang zum Meer.

14 Zugpaare verkehren wöchentlich zwischen Triest und Ungarn. Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto hatte kürzlich betont, dass die Investition in den Hafen von Triest für Ungarns Wirtschaft strategisch sei. Seit 2017 verhandelt die ungarische Regierung mit der Hafenbehörde Triests für den Terminal, für den sie 100 Millionen Euro ausgibt. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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