Hafen Rotterdam: LKW bleibt der Lastenesel

Der LKW hielt 2003 einen Anteil von 59 Prozent am Modal-Split, gefolgt vom Binnenschiff mit 31 und der Bahn mit 10 Prozent.

Rotterdam. Der LKW bleibt für den Rotterdamer Hafen weiterhin der wichtigste Verkehrsträger im Container-Seehafen-Hinterland-Transport. 2003 hielt der LKW am Modal-Split einen Anteil von rund 59 Prozent, gefolgt vom Binnenschiff mit 31 und der Bahn mit zehn Prozent, ermittelte die Hafengesellschaft Rotterdam (HbR). 2003 schlug der Maashafen erstmals mehr als sieben Millionen Standardboxen um. Beim Rotterdamer Hinterland-Transport hat sich inzwischen eine Faustformel herauskristallisiert: Je zentrumsferner die Umschlagterminals sind, desto höher der Anteil von Bahn und/oder Binnenschiff am Ladungskuchen. So kommt der LKW im Vor- und Nachlauf zu den neuen Terminals auf der Maasvlakte – sie liegen unmittelbar an der offenen See – noch auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 49 Prozent, gefolgt von Binnenschiff mit 38 und der Bahn mit 13 Prozent. Zwischen dem citynahen Hafenbereich und der Maasvlakte liegen rund 40 Straßenkilometer. Einen Spitzenplatz belegt das Binnenschiff beim Container-Transport zwischen Rotterdam und dem belgischen Mitbewerber Antwerpen (Entfernung: rund 100 Kilometer). (eha)

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