Containerschiff der Reederei Cosco

Der Adria-Hafen Koper möchte in Zukunft stärker mit der chinesischen Reederei Cosco zusammenarbeiten

©Jia Lirui/XinHua/picture-alliance

Hafen Koper liebäugelt mit China

Der slowenische Hafen Koper wirbt in China um die Gunst der Reederei Cosco. Das Vorhaben dürfte nicht einfach werden, da auch andere Unternehmen an einer Zusammenarbeit mit Cosco interessiert sind.

Koper. Dimitrij Zadel, CEO des Adria-Hafens Koper, ist in Begleitung der slowenischen Infrastrukturministerin Alenka Bratušek kürzlich nach China gereist, um dort unter anderem mit der Reederei Cosco engere Kooperationsmöglichkeiten zwischen China und dem Hafen auszuloten. Die Ministerin präsentierte die Infrastrukturpläne Sloweniens in das mittelosteuropäische Hinterland. Dabei geht es primär um den Bau der neuen Bahnstrecke von Koper nach Divaca, die bis 2026 fertiggestellt sein soll, wie die Ministerin in China versprach.

Slowenien will damit die Voraussetzungen für eine weitere Steigerung des Containerumschlags im Hafen Koper in Kombination mit leistungsfähigen Hinterlandverbindungen auf der Schiene erreichen. Fakt ist, dass die Adria-Häfen Rijeka, Koper, Triest und Venedig um chinesische Ladung buhlen. Triest setzt auf die Bahnkarte und hat in puncto Hinterlandverkehre auf der Schiene Koper bereits überholt. Koper baut gerade seinen Containerterminal aus. Der Anlegeplatz wird um 100 Meter verlängert, so dass Schiffe künftig mit bis zu 20.000 Standardcontainern daran problemlos anlegen können. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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