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Hafen Antwerpen, Container

Die Kapazitäten für den immer weiter wachsenden Containerumschlag im Hafen Antwerpen reichen inzwischen nicht mehr aus

©Picture Alliance/CTK/Jakub Dospiva

Hafen Antwerpen weiter auf Wachstumskurs

Nach den Rekordzahlen in 2016 hat der zweitgrößte Seehafen Europas in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weiter zugelegt. Die Betreibergesellschaft sieht Kapazitätsbedarf beim Containerumschlag.

Antwerpen. Der Seehafen Antwerpen hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 111,4 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Das seien 2,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte der Hafenbetreiber Antwerp Port Authority am Dienstag mit. Neben dem starken Ro/Ro-Fracht- und dem Breakbulk-Segment legte demzufolge auch der  Containerumschlag weiter zu: Die Tonnage stieg zwischen Januar und Juni um 2,5 Prozent auf rund 61,3 Millionen Tonnen, rund 5,1 Millionen Standardcontainer (TEU) gingen über die Kaikanten – 1,9 Prozent als im ersten Halbjahr 2016.

Nach dem zurückliegenden Rekordjahr stimmen diese Halbjahreszahlen die Antwerp Port Authority zuversichtlich, dass das Wachstum auch 2017 anhält. Der Port Authority-CEO Jacques Vandermeiren warnte aber auch, das jüngste Frachtvolumen mache deutlich, dass zusätzliche Containerkapazitäten im zweitgrößten Seehafen Europas benötigt würden. Deutsche Binnenschiffer hatten Anfang Juli die zum Teil tagelangen Wartezeiten beim Laden und Löschen von Containern in Antwerpen kritisiert. Vandermeiren versprach den Hafenunternehmen alles Notwendige zu tun, damit diese sich weiter entfalten könnten. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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