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Serbische Fahne

Serbien will künftig Raser stärker kontrollieren

©Winfried Rothermel/picture-alliance

Härtere Strafen für Raser in Serbien

Auf einer der wichtigsten Transitrouten des Landes wird künftig an 14 Kontrollpunkten die Durchschnittsgeschwindigkeit erfasst.

Belgrad. Auf einer der wichtigsten Transitrouten über den Balkan gehen die serbischen Behörden künftig härter gegen Raser vor. Von der Nacht auf Dienstag an sollen Kameras an 14 Kontrollpunkten zwischen der serbischen Hauptstadt Belgrad und dem 230 Kilometer weiter südlich gelegenen Nis vorbeifahrende Fahrzeuge filmen. Eine Software berechnet dann aus den Aufnahmen die Durchschnittsgeschwindigkeit innerhalb der Abschnitte. Wer in einem davon das Limit von 130 Kilometern pro Stunde übersteigt, wird an der nächsten Mautstelle angehalten und muss Strafe zahlen. 

Bisher wurde die Durchschnittsgeschwindigkeit in Serbien nur zwischen zwei Mautstellen gemessen. Autofahrer konnten Überschreitungen mit einem Stopp auf der Strecke ausgleichen. Mit der Teilung in verschieden große Abschnitte sei das nun zu kompliziert, sagte ein Mitarbeiter des Autobahnbetreibers Beograd Put der Zeitung "Informer". 

Die Strecke zwischen Belgrad und Nis gehört zu einer der wichtigsten Transitrouten über den Balkan. Touristen aus Deutschland und Österreich sind auf der Autobahn auf dem Weg nach Griechenland unterwegs. Zwischen Juni und September wurde sie von knapp zwei Millionen Autos befahren. (dpa)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SÜDOSTEUROPA UND BALKAN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Südosteuropa und Balkan – Transport & Logistik, Verkehrssicherheit


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