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Civitavecchia wird als intermodaler Knotenpunkt für den Warenverkehr immer wichtiger (Symbolfoto)

©U.N.RO-RO

Häfen in Lazio: Warenumschlag bleibt stabil

Der Warenumschlag in den Häfen der italienischen Region Lazio ist stabil, an Bedeutung gewinnt Civitavecchia als intermodaler Knotenpunkt.

Rom. Mit mehr als 16,6 Millionen Tonnen an Warenumschlag zeigen sich die Häfen von Rom und Lazio über einen Zweijahreszeitraum stabil. Davon entfallen 11,4 Millionen auf den Hafen von Civitavecchia, 3,5 Millionen auf den Hafen von Fiumicino und 1,7 Millionen Tonnen auf den Hafen von Gaeta.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Trockengütern zu, die insgesamt 11,3 Millionen Tonnen einnehmen. Flüssiggüter (insgesamt 5,3 Millionen Tonnen) werden zu 66 Prozent über den Hafen von Fiumicino transportiert (ausschließlicher Transport von Flüssiggütern). Währenddessen werden 96 Prozent aller festen Waren über den Hafen von Civitavecchia verschifft und weitere 400.000 Tonnen über Gaeta.

Ein Anstieg um 17 Prozent wurde dabei bei den Waren in Packstücken (in Containern, per Lkw-Transport sowie auf Paletten und in Säcken) verzeichnet. Das entspricht einem Plus von 964.000 Tonnen. Einen ähnlich hohen Rückgang von 19 Prozent (Minus von 1,1 Millionen Tonnen) gab es im gleichen Zeitraum hingegen bei den festen Ladungen. Die Zunahme am RoRo-Verkehr bestärkt dabei die zunehmende Wichtigkeit des Hafens von Civitavecchia als intermodaler Knotenpunkt für den Warenverkehr mit Spanien, Sardinien und Sizilien. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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