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Die Hafenbetreiber Eurogate und HHLA sehen sich wegen verstärktem internationalen Druck gezwungen, künftig gemeinsame Sache zu machen (Symbolbild)

©HHLA/Thies Rätzke

Häfen im Norden verhandeln über Kooperation

Die Terminalbetreiber HHLA und Eurogate könnten nach NDR-Informationen künftig zusammenarbeiten. Die Corona-Krise ist nur ein Grund dafür.

Wilhelmshaven/Hamburg/Bremerhaven. Die Terminalbetreiber der drei großen deutschen Seehäfen Wilhelmshaven, Hamburg und Bremerhaven verhandeln über eine Zusammenarbeit, wie der „Norddeutsche Rundfunk“ (NDR) berichtet. Als Hauptgrund wird der Druck durch den internationalen Markt genannt- verschärft durch die Folgen der Corona-Pandemie.  Ziel einer Zusammenarbeit zwischen der HHLA und Eurogate sei es, gegen die europäische Konkurrenz aus Rotterdam und Antwerpen zu bestehen.

Die mögliche Kooperation entsteht laut NDR aus der Not heraus: Während die Häfen in Rotterdam und Antwerpen ihre Einnahmen deutlich steigern können, brechen sie bei den deutschen Containerhäfen weg. Zum Problem beigetragen habe, dass HHLA und Eurogate über Jahre versucht hätten, sich gegenseitig zu unterbieten.

Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) hat sich nach Angaben der Rundfunkanstalt noch nicht zu der möglichen Fusion geäußert. Positive Signale kamen allerdings von der SPD-Fraktionsvorsitzenden Hanne Modder. Sie sagte: "Niedersachsen steht bereit." (sn)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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