Anton Hofreiter
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Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionsführer im Bundestag, will Elektromobilität voranbringen

©Picture Alliance/dpa/Rainer Jensen

Grüne fordern abgasfreie Autos ab 2030

Ab 2030 sollen keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr neu zugelassen werden, um das Pariser Klimaabkommen erfüllen zu können.

Berlin. Die Grünen haben auf ihrem Bundesparteitag die Forderung nach einem Ende der Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotor im Jahr 2030 bekräftigt. Von da an sollen nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden, wie die Delegierten am vergangenen Samstag in Berlin beschlossen. Im Programmentwurf hatte es zunächst geheißen, es sollten ab 2030 „nur noch abgasfreie Autos vom Band rollen“. Der Antrag war jedoch vor der Abstimmung so geändert worden, dass er einem Beschluss vom vorigen Bundesparteitag in Münster entsprach.

Die Forderung der Partei war im vergangenen Jahr nicht nur bei der Autoindustrie, sondern auch beim Grünen-Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann aus Baden-Württemberg auf Widerstand gestoßen. Kretschmann äußerte sich dazu auf dem Parteitag nicht.

Auch der Bundesrat hatte im vergangenen Herbst gefordert, dass ab 2030 keine Autos mit Benzin- oder Dieselmotoren mehr neu zulassen werden. Sowohl SPD- als auch unionsregierte Länder hatten laut dem „Spiegel“ ein EU-weites Verbot von Verbrennungsmotoren befürwortetet. (dpa/ag)

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CO2 und Luftschadstoffe in Transport & Logistik, Grüne Logistik & Umweltschutz, Verkehrspolitik Deutschland, Bündnis 90/Die Grünen