Griechenland, Flagge, Parkplatz, Lkw
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Griechenland versucht die Mautausweichverkehre durch ein neues Verbot in den Griff zu bekommen

©Ulf Arndt/Presse-Bild-Poss/picture-alliance

GRIECHENLAND GEHT GEGEN MAUTPRELLER VOR

Die griechische Regierung hat bereits Ende vergangenen Jahres ein Verbot erlassen, dass es Fahrzeugen über 3,5 Tonnen verbietet, auf Nebenstraßen auszuweichen, um Mautgebühren zu umgehen.

Athen. In Griechenland dürfen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht landesweit nicht mehr Nebenstraßen befahren. Wie der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DLSV) jetzt mitteilte, hat das griechische Transportministerium bereits im Oktober vergangenen Jahres einen entsprechenden Erlass veröffentlicht. Die Neuregelung soll verhindern, dass Fuhrunternehmen auf Strecken ausweichen, auf denen sie keine Mautgebühren zahlen müssen.

Die betroffenen Fahrzeuge müssen demzufolge schwerpunktmäßig die Hauptverkehrsstraßen benutzen und dürfen diese über Nebenstraßen erst an den Ziel- beziehungsweise Beladeorten nächstgelegenen Punkten verlassen. Verstöße werden laut dem DSLV sowohl beim Fahrer als auch beim Fahrzeughalter mit jeweils 1000 Euro geahndet. Die Fahrzeuge würden bis zur erfolgten Zahlung des Bußgeldes beschlagnahmt. Eine Liste der betroffenen Streckenabschnitte liege in deutscher Sprache noch nicht vor, hieß es. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SÜDOSTEUROPA UND BALKAN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Südosteuropa und Balkan – Transport & Logistik, Lkw-Fahrverbote

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