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Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Zitzelsbergerbezeichnete die Debatte um ein Ausstiegsdatum für Verbrenner als sinnlos

©Hendrik Schmidt / dpa / picture-alliance

Gewerkschaft gegen Ausstiegsdatum für Verbrennungsmotoren

Im Südwesten hat sich die IG Metall gegen ein festes ein Ausstiegsdatum für Verbrenner ausgesprochen und begründet dies mit den Entscheidungen der Fahrzeughersteller.

Stuttgart. Der baden-württembergische IG-Metall-Chef Roman Zitzelsberger hat sich gegen eine Festlegung auf ein Ausstiegsdatum für Verbrennermotoren in Deutschland ausgesprochen, wie es die Grünen im Bundestagswahlkampf fordern. „Die Verbotsdebatte zeigt den Wunsch nach Netz und doppeltem Boden“, sagte Zitzelsberger der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Das bringt uns aber nicht weiter“, sagte Zitzelsberger und argumentierte, die Autohersteller hätten sich sowieso faktisch entschieden, einem solchen Verbot durch eigene Elektro-Offensiven zuvorzukommen. „Daher ist die Debatte sinnlos.“

Die Grünen fordern in ihrem Wahlprogramm, dass ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos in Deutschland neu zugelassen werden dürfen – das würde einem politisch fixierten Ausstiegsdatum für Verbrennungsmotoren gleichkommen. Die meisten prominenten Hersteller haben inzwischen aber sowieso schon zugesagt, in Zukunft fast oder sogar ausschließlich auf E-Autos setzen zu wollen. So haben unter anderem Volkswagen und Daimler angekündigt, sich im Pkw-Bereich perspektivisch auf die Herstellung und Weiterentwicklung von Elektroautos zu konzentrieren. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BADEN-WÜRTTEMBERG.

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Logistikregion Baden-Württemberg, Grüne Logistik & Umweltschutz, Wirtschaftsrecht & Verträge, Umweltrecht & Gefahrgut, Gewerkschaft – IG Metall, Bündnis 90/Die Grünen


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