Emma Maersk

Die erweiterte G6-Allianz will in Kürze an den Start gehen und der G3 Paroli bieten

©dapd/Hero Lang

G6-Allianz will P3 die Stirn bieten

Zum Start der erweiterten Allianz sollen 240 Containerschiffe eingesetzt und 66 Häfen bedient werden. Auch die Reichweite wird ausgebaut.

Hong Kong. Die erweiterte G6-Allianz will ihre geografische Reichweite ausweiten und 240 Containerschiffe einsetzen sowie 66 Häfen bedienen, um der geplanten P3-Allianz aus Maersk, CMA CGM und MSC die Stirn zu bieten. Sollte die US Federal Maritime Commission (FMC) keine weiteren Bedenken haben, geht die erweiterte G6 am 16. Januar an den Start. Die kürzlich bei der FMC eingereichte Vereinbarung skizziert laut Lloyd's List die geplante Erweiterung des Bündnisses um die Asien-Westküste-Nordamerika-Verbindungen und die transatlantischen Handelslinien sowie andere Änderungen. Demnach kann die Schiffsgröße der Mitglieder APL, Hapag-Lloyd, Hyundai Merchant Marine, MOL, NYK Line und OOCL auf den amerikanischen Handelslinien zwischen 12.500 und 14.000 TEU liegen.

Die G6 hat auch eine Erhöhung der maximalen Anzahl der Schiffe von 80 auf 220 vorgeschlagen. Die Reedereien wollen zudem mit weiteren amerikanischen Terminals Vereinbarungen über Dienste treffen. Die Allianz will ebenso Servicezentren aufbauen, die gemäß American Shipper die Dienste koordinieren, den Einsatz der Schiffe planen und Frachtraum zuweisen sollen. Eine weitere vorgeschlagene Veränderung ist die Möglichkeit der Mitgliedsreedereien, Preisabsprachen untereinander und mit Hafenbetreibern in Bezug auf Terminalgebühren zu treffen, um die gewünschte Effizienz, Kosteneinsparungen und beste Terminalausnutzung zu erreichen. Weiterhin soll ein Komitee gegründet werden, das strategische Entscheidungen überprüft und administrative, betriebliche und politische Entscheidungen einführt. (rup)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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