Culina Logistics, Lkw

Fumo bietet jetzt auch die Prüfung von potentiellen Auftragnehmern aus der Transportbranche an, die nicht in deren System registriert sind - Culina Logistics nutzt den neuen Service schon

©Culina Logistics

Fumo prüft jetzt auch nicht registrierte Transporteure

Der IT-Anbieter hat sein Compliance-Management-System um eine neue Funktion erweitert. Managed Cockpit heißt sie. Verlader und Logistik können darüber potentielle Auftragnehmer prüfen lassen, die noch kein verifiziertes Fumo-Profil haben.

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Dornstadt. Fumo Solutions bietet Auftraggebern der Transport- und Logistikbranche ab sofort noch mehr Rechtssicherheit. Über das internetbasierte Compliance-Management-System können Verlader und Logistiker jetzt auch Transportunternehmer prüfen lassen, die dort bislang kein verifiziertes Fumo-Firmenprofil hinterlegt haben. Das geht über die neue Funktion „Managed Cockpit“. Der dazugehörige Service soll nach Angaben des IT-Anbieters Fumo Solutions alle Unternehmer entlasten, die regelmäßig Transport- und Logistikaufträge vergeben und keine Zeit haben, deren Angaben selbst zu checken. Den Prüfauftrag an Fumo können sie mit einem Klick im Cockpit-Modul der Plattform aktivieren oder deaktivieren. Sie müssen Fumo lediglich Basisdaten zum potentiellen Auftragnehmer übermitteln.

Der IT-Anbieter nimmt danach Kontakt mit dem Transportunternehmer auf und bittet ihn darum, bestimmte Nachweise auf der Plattform hochzuladen. Zum Beispiel die EU-Lizenz, die Police der Güterschadenshaftpflichtversicherung, die Selbstauskunft zur Zahlung des Mindestlohns und die Gewerbeanmeldung beziehungsweise den Handelsregisterauszug. Dafür ist keine Registrierung nötig. Das Fumo-Team prüft anschließend, ob die hochgeladenen Informationen zum Auftragnehmer stimmen. Die ausführliche Plausibilitätsprüfung umfasst bis zu elf Punkte. Sie soll für Rechtssicherheit sorgen, denn Auftraggeber sind dafür verantwortlich, dass die von ihnen ausgewählten Transportunternehmer sich an die Vorschriften etwa des Güterkraftverkehrsgesetz oder des Mindestlohngesetz halten.

Neuer Service kostet 7 Euro im Monat

Für einen monatlichen Festpreis von sieben Euro prüfen und dokumentieren die Mitarbeiter von Fumo Solutions die Gültigkeit der hinterlegten Dokumente, fordern die noch fehlenden Nachweise an und setzen sich mit dem Auftragnehmer telefonisch in Verbindung. Rund 500 Einzelprüfungen wurden bei Funo Solutions innerhalb einer Woche nach dem Start des neuen Services in Auftrag gegeben. Unter anderem durch Unternehmen wie die Pfeifer Holding, die Seifert Logistics Group, Alnatura und Culina Logistics „Damit nähern wir uns dem Ziel, die Branchenlösung und zugleich das wichtigste Auskunftssystem der Transportbranche zu werden“, sagte Florian Janz, Geschäftsführer von Fumo Solutions.

Parallel zur neuen Funktion „Managed Cockpit“ können Verlader und Logistiker die Profile ihrer Transportunternehmer auch selbst prüfen, wobei Fumo die Auftraggeber durch einen digitalisierten Prozess inklusive vorbereiteter elektronischer Anschreiben unterstützt. Die Fumo Solutions GmbH gehört wie die VerkehrsRundschau zu Springer Fachmedien München. (ag)

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