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Über die Plattform AEOLIX können die Beteilgten schnell und einfach die Transportdaten hochladen und abrufen - das geht auch via Tablet

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Fünf Länder testen E-CMR

Tschechien, Deutschland, Griechenland, Rumänien und Serbien wollen bis August 2019 versuchsweise gemeinsam den elektronischen Frachtbrief im grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr nutzen, um Geld und Zeit beim Datenaustausch zu sparen.

Athen. Tschechien, Deutschland, Griechenland, Rumänien und Serbien wollen gemeinsam den elektronischen Frachtbrief (E-CMR) im grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr testen. Wie der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft IRU mitteilte, findet der Pilotversuch im Rahmen eines EU-Förderprojektes statt. Die fünf Länder wollen prüfen, ob der E-CMR den Frachtbrief auf Papier dauerhaft ersetzen kann – und wie viel Zeit und Geld sich damit einsparen lassen. Erstmals macht auch ein deutsches Unternehmen bei einem solchen Projekt mit: Laut der IRU handelt es sich um ein Mitglied des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL).

Das EU-Projekt namens AEOLIX (Architecture for EurOpean Logistics Information eXchange) bietet eine Cloud-basierte Plattform für den vereinfachten Datenaustausch zwischen Logistiksystemen. Das digitale Angebot soll unter anderem die Schnittstelle für den Informationstransfer beim E-CMR bilden. Die Beteiligten in den teilnehmenden Staaten können darüber Logistikinformationen speichern und Daten in Echtzeit über Mobiltelefone und Tablets austauschen.

Der E-CMR-Test läuft nach IRU-Angaben unter der Federführung des griechischen Transportministeriums bis August nächsten Jahres. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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