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Elisabeth Borne

Frankreichs Transportministerin Elisabeth Borne möchte durch die Bezuschussung von Mautsystemen zur Mobiltätswende beitragen

©Julien Mattia/Le Pictorium/dpa/MAXPPP/picture-alliance

Frankreich: Förderung für neue Maut-Systeme geplant

Die französische Regierung will durch finanzielle Unterstützung dazu beitragen, dass auf städtischer und regionaler Ebene leichter Mautsysteme eingerichtet werden können. Ein entsprechendes Gesetz ist in Vorbereitung.

Paris.  Die französische Regierung will die Einrichtung von Mautsystemen auf städtischer und regionaler Ebene fördern. Diese Pläne sind zentraler Bestandteil eines in Vorbereitung befindlichen neuen Gesetzes zur Regelung der Mobilität. Schon heute könnten lokale Körperschaften solche Mautsysteme installieren, aber nur auf Versuchsbasis und für die Dauer von drei Jahren.  Das müsse man ändern, erklärte Transportministerin Elisabeth Borne der Wirtschaftszeitung „Les Echos“.

De facto sind städtische Mautsysteme in Frankreich noch nirgendwo eingerichtet worden – im Gegensatz zu anderen europäischen Metropolen wie London, Göteborg und Mailand. Ziel und Sinn ist dort die Verminderung von Staus, Luftverschmutzung und der Anreiz zum Umstieg auf  öffentliche Verkehrsmittel. Für Paris hat dessen Bürgermeisterin Anne Hidalgo erklärt, sie lehne eine Maut ab. Die französische Regierung will dazu beitragen, dass sich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer zugunsten umweltschonender Fortbewegungsmittel verändert.  (jb/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FRANKREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Frankreich – Transport & Logistik, Lkw-Maut in Europa, Verkehrspolitik Europa & Übersee

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