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LHG-Terminal, Skandinavienkai, Hafen Lübeck

Am größten LHG-Terminal, den Skandinavienkai, wird die Fläche für RoRo-Ladung derzeit erweitert und eine Logistikhalle errichtet.

©Holger Weitzel/Image Broker/picture-alliance

Frachtumschlag im Lübecker Hafen leicht gestiegen

Wie Deutschlands größte RoRo-Hafenbetreiberin an der Ostsee, die Lübecker Hafen-Gesellschaft, mitteilt, sind im vergangenen Jahr insgesamt 22,1 Millionen Tonnen umgeschlagen worden.

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Lübeck. Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) hat im vergangenen Jahr etwas mehr Fracht umgeschlagen. Wie Deutschlands größte RoRo-Hafenbetreiberin an der Ostsee jetzt mitteilte, gingen mit rund 22,1 Millionen Tonnen und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr über die Kaikanten.

Zu der positiven Entwicklung trug demnach vor allem der Ro-Ro-Verkehr bei (rund 730.000 Einheiten). Während die Anzahl der Lkw leicht zurückging, erhöhte sich die Menge der Trailer um mehr als zehn Prozent. Das Volumen der Fertigfahrzeuge blieb stabil. Erfreulich entwickelte sich mit einem Anstieg von knapp vier Prozent auch der Containerumschlag.

Bergauf ging es auch mit den Forstprodukten (Papier, Zellulose und Schnittholz). Dort schlugen die Terminals insgesamt sechs Prozent mehr um als 2017. Ebenso positiv entwickelte sich 2018 im Bereich Breakbulk der Umschlag von Stahl.

Das Wachstum im Trailer-Segment wirkte sich auch auf das Tagesgeschäft der LHG-Tochtergesellschaft Baltic Rail Gate aus. Sie schaffte 2018 sogar einen Rekord: Das Unternehmen übertraf zum ersten Mal in seiner Geschichte die Hunderttausender-Marke. 103.800 Trailer und Container bewegten die beiden Portalkräne der Intermodalanlage.(ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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Seefracht & Häfen, Logistikregion Schleswig-Holstein, Hafen Lübeck

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