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Ford Trucks, Alex Kröper, Holger Hahn

Alex Kröper, geschäftsführender Gesellschafter F-Trucks Deutschland (r.) und Holger Hahn, Managing Director

©VerkehrsRundschau/Gerhard Grünig

Ford-Trucks kommt!

Schon auf der IAA 2019 zeichnete sich ab, dass Ford Otosan große Pläne hat mit dem neuen F-Max. Jetzt ist es amtlich: Der in der Türkei produzierte Fernverkehrs-Lkw ist künftig auch in Deutschland zu kaufen. Importeur ist die Stegmaier Gruppe aus Kirchberg a.d. Jagst.

Kirchberg a.d. Jagst. Im Straßenbild sieht man ihn immer häufiger, bislang vorwiegend mit osteuropäischen oder türkischen Kennzeichen. Ab sofort können interessierte Kunden den 2019 präsentierten Ford F-Max auch in Deutschland kaufen. Importeur ist die Stegmaier Gruppe, die bereits seit 1927 Ford-Pkw sowie die Nutzfahrzeuge Transit und Courier in Deutschland vertreibt. Geschäftsführender Gesellschafter der F-Trucks Deutschland ist Alex Kröper (26). Holger Hahn (52), Manager mit langjähriger Vertriebserfahrung bei Mercedes-Benz Trucks und MAN und unter anderem einer der Gründungsväter von Charterway, wird General Manager.

16 Servicestationen zur Markteinführung

Zur Markteinführung übernehmen 16 Servicestation an den wichtigsten Hauptrouten Verkauf und Wartung für die Fernverkehrsbaureihe von Ford. Bis Ende 2021 soll das Netz auf 25, bis Dezember 2022 auf 50 Stationen wachsen. Die Stegmaier Gruppe ist aktuell in Verhandlungen mit namhaften Nutzfahrzeug-Partner, um das geplante flächendeckende Netzt zu realisieren. „Der Zuspruch ist sehr hoch, wir haben viele sehr gute Betriebe, die mit uns arbeiten wollen“, so Hahn.

Zunächst sind nur Sattelzugmaschinen mit dem 12,7 Liter großen, 500 PS und 2500 Nm starken Euro-6-Motor mit 3600 und 3700 mm Radstand – auch als Low Liner - lieferbar. Mit einem Serviceintervall von 150.000 Kilometern sowie allen gängigen Assistenzsystemen an Bord, zeigt sich der F-Max auf der Höhe der Zeit. Verfügbar ist zudem ein serienmäßiges Telematiksystem, das unter anderem Möglichkeiten für die vorausschauende Wartung beinhaltet.

Mittelfristig weitere Modelle geplant

Die Pläne für Deutschland sind ambitioniert. „Bis 2025 wollen wir einen Marktanteil von fünf Prozent erreichen“, gibt sich Alex Kröper optimistisch. Bis 2023 ist die Einführung weitere Modelle geplant. So sollen unter anderem 6x2-Onroad-Modelle sowie Baustellenfahrzeuge das Portfolio erweitern. Um die schnelle Ersatzteilversorgung sicherzustellen plant Ford Trucks zeitnah die Errichtung eines dritten europäischen Ersatzteilcenters an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Um den Kunden die Möglichkeit von Miete und Leasing zu geben, plant Stegmaier den Aufbau des FMC, des Ford Mobility Concept. (gg)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MITTLERE & SCHWERE LKW AB 7,5 T.

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