Während der Corona-Krise gab es Solidaritätaktionen für Lkw-Fahrer und nun auch eine Radio-Kampagne für Fuhrunternehmer (Symbolbild)

©Patrick Batard/ABACAPRESS/picture-alliance

FNTR steuert Radio-Kampagne für französische Transportbranche

Der Branchenverband hebt in der Corona-Krise durch eine öffentlichkeitswirksame Aktion die Bedeutung der Fuhrunternehmen mit Lkw für die Wirtschaft Frankreichs hervor.

Paris. Für die Unternehmen im Straßengüterverkehr hat der französische Branchenverband FNTR vergangene Woche eine Image-Kampagne im Radio gestartet, die sich an eine breite Öffentlichkeit richtet. Er will damit in der aktuellen Corona-Krise in Erinnerung bringen, welche wichtige Rolle dieser Sektor für das reibungslose Funktionieren der Wirtschaft in Frankreich spielt, insbesondere für die tägliche Versorgung der Bürger. Zugleich will FNTR nach eigenen Angaben das „kollektive Engagement“ des Transportgewerbes würdigen. In den letzten Wochen sei das Bewusstsein für dessen Bedeutung gestiegen und auch von Staatspräsident Emmanuel Macron selbst als solches benannt worden.

Wegen der Corona-Krise hat die Mehrzahl der französischen Transporteure  ihre Aktivitäten ganz oder teilweise eingestellt. Mit seiner über acht Tage laufenden Image-Kampagne will der Branchenverband seit dem 6. Mai auf verschiedenen Radiokanälen daran erinnern, dass der Straßengütertransport das ganze Jahr lang 90 Prozent der Versorgung des Landes gewährleistet. Hierfür will FNTR auf seinen schon vor einigen Jahren verwendeten Slogan zurückgreifen: „Wenn Sie‘s zuhause haben, war‘s ein Lkw, der es Ihnen gebracht hat“ („Si vous l’avez, c’est qu’un camion vous l’a apporté“).

Die Kampagne sei die erste Phase einer „strukturierten Kommunikation bis zum Sommer“, mit der die aktuelle Situation ausgenutzt werden solle, teilte FNTR mit. Sie sei zwar schwierig, „aber nichtsdestoweniger für das Image unseres Sektors auch positiv“. Auf längere Sicht könne die Radio-Aktion ferner den Weg dafür freimachen, „auch andere strategische Aspekte des Gewerbes“ ins Bewusstsein zu bringen. Und selbstverständlich könne sie ab September, wenn die Franzosen aus dem Sommerurlaub zurückkehren und die Arbeit wiederaufnehmen, in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren des Straßengütertransports  in anderer Form fortgeführt werden. (jb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FRANKREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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